Rückblick auf Nordirland
Dank der anteiligen Unterstützung der Jochen-Welt-Stiftung hatten die Jugendlichen der Bauspielfarm Recklinghausen die Möglichkeit, vom 28.10. bis 01.11.2025 eine spannende Bildungs- und Begegnungsreise nach Nordirland zu unternehmen. Ziel der Fahrt waren die Städte Londonderry (Derry) und Belfast.
Die Reise bot vielfältige kulturelle Eindrücke und zahlreiche Gelegenheiten zur aktiven Mitgestaltung. Besonders eindrucksvoll war der Aufenthalt während der Halloween-Zeit, die in Derry traditionell eine große Bedeutung hat. Über mehrere Tage hinweg liefen intensive Vorbereitungen, um am 31.10.2025 die berühmte Derry Halloween Parade mit weit über 100.000 Besucherinnen und Besuchern erfolgreich durchzuführen.
Ein besonderes Highlight: Auch die Jugendlichen der Bauspielfarm Recklinghausen durften – verkleidet und bestens betreut – an der Parade teilnehmen und waren von Anfang an hervorragend in das Geschehen eingebunden. Für die Jugendlichen war es ein unvergessliches Erlebnis, Teil des größten Halloween-Festes Europas zu sein und dieses sogar im BBC-Fernsehen wiederzufinden. Die Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Event war für alle eine große Ehre.
Unser Ansprechpartner vor Ort stellte ein abwechslungsreiches und an den Interessen der Gruppe orientiertes Programm zusammen. Neben gemeinsamen Aktivitäten wurden die Umgebung erkundet und die Geschichte der Städte nähergebracht. Mit dem Reisebus besuchten wir verschiedene historische Orte, darunter auch die Friedensmauer in Belfast, die eindrucksvoll von der bewegten Vergangenheit der Region erzählt.
Stimmen und Highlights der Jugendlichen
Für die Jugendlichen war die Teilnahme an der Parade das absolute Highlight der Reise. Besonders bereichernd empfanden sie zudem den Austausch mit anderen Jugendlichen aus verschiedenen Ländern. Gemeinsames Englischsprechen, Kürbisschnitzen sowie Spiele und Quizrunden sorgten für viele schöne Momente.
Auch wenn die Reise nur wenige Tage dauerte, blicken alle auf eine intensive, fröhliche Zeit mit vielen neuen Begegnungen zurück. Die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen vor Ort hinterließ einen bleibenden Eindruck – und bei den Jugendlichen den klaren Wunsch: So ein Austausch sollte unbedingt wiederholt werden.


